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September 2010   |   Grazile Ziergräser

Die Ziergräser gehören zu den ältesten Pflanzen der Erde. Aber erst im 20. Jahrhundert haben sie Einlass in die Gärten gefunden. Mit ihren eleganten Blattlinien und der Formschönheit der Horste bringen die Gräser ein eigenständiges Element ins Gartenbild.

Breite Verwendung möglich
Unter den Ziergräsern gibt es Riesen wie das Pampasgras (Cortaderia). Riesengräser entfalten ihre Schönheit bei einer Einzelstellung im Garten. Zum Schutz des Horstherzes sollte man Pampasgräser im Winter zusammenbinden.
Viele Gräser lassen sich optimal in gemischte Pflanzungen integrieren. Sie bilden den ruhenden Pol, wenn es turbulent zu und her geht. So können Sie beispielsweise, zwischen zwei konkurrierende Farben gesetzt, ausgleichend wirken.
Bemerkenswert sind auch die Gräser, welche bodendeckende Eigenschaften besitzen. Der Flor eines solchen Teppichs ist unvergleichlich wirkungsvoll.
Viele Gräser mit einer geringen Wuchshöhe eignen sich optimal zur Bepflanzung von Balkonkistchen und Terrassengefässen. Die Familie der Seggen (Carex) bietet viele Arten und Sorten, welche sich im Herbst äusserst dekorativ präsentieren. In Ihrer Gärtnerei finden Sie jetzt ausserdem viele weitere Gräser, welche für einen stimmungsvollen Herbst im Garten oder auf der Terrasse sorgen. Die Blütenstände der verschiedenen Gräser sind nicht nur im Herbst eine Zierde. Raureif macht sie ebenfalls im Winter zu Juwelen.

Einfach in der Pflege
Ziergräser gehören zu den anspruchslosesten Pflanzen im Garten und auf der Terrasse. Weil Gräser im Winter so schön sind, sollte man sie erst im Spätwinter, unmittelbar vor dem Austrieb, zurückschneiden. Erfolgt der Rückschnitt zu spät, so schneidet man auch die neu treibenden Blätter ab. Achten Sie nun auf eine gleichmässige Feuchtigkeit des Wurzelballens. Aeltere Pflanzen versorgen Sie im Frühjahr mit einer kleinen Dosis Langzeitdünger.

Flammen im Garten
Von einer unglaublichen Leuchtkraft sind die feuerroten Blätter des Blutgrases (Bild). Das Imperata cylindrica ‚Red Baron’ braucht einen sonnigen und vor Bise geschützter Standort. Ein guter Wasserabzug ist wichtig, damit der Wurzelstock nicht mit Fäulnis befallen wird. Im zunehmenden Alter wächst der Horst und die Pflanze entfaltet sich dadurch zu einem riesigen Feuerwerk.
Pflanzen Sie jetzt das Blutgras in Blumenkistli und Kübeln in Kombination mit anderen interessanten Herbstpflanzen. Das Imperata, wie auch alle anderen Ziergräser, können Sie im nächsten Frühling in den Garten setzen. Wichtig ist ein Standort an der Sonne. Gräser ertragen auch im Garten keine stauende Nässe.

Imperata Cylindrica

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